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Alt 27.01.2009, 16:52   #1
Christschn
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Standard Pressethread

Zitat:
Was haben Altach und Espanyol gemeinsam?


Altach-Coach Zellhofer ist wie Espanyols Pochettino der Dritte im BundeWien - Unterschiede zwischen der heimischen Fußball-Kunst und internationalen Ligen könnten ab und zu nicht größer sein.

Dass sich jedoch nicht alle Teams wie Tag und Nacht voneinander unterscheiden, beweist eine aktuelle Gegenüberstellung.

Espanyol Barcelona, Traditionsverein in der spanischen Primera Division und zweimaliger Final-Teilnehmer im UEFA-Cup, könnte nach außen hin nicht unterschiedlicher sein als der SCR Altach.

Die Probleme sind jedoch ähnlicher, als man zu glauben vermag. LAOLA1 kennt interessante Parallelen zwischen dem internationalen Top-Klub und dem Schlusslicht der Bundesliga:

Bereits der dritte Trainer in einer Saison
SCR Altach: Die Situation bei den Vorarlbergern ist bekannt. Seit Sommer blieb beim Abstiegskandidaten kein Stein auf dem anderen. Heinz Fuchsbichler war bereits im September mit seiner Philosophie am Ende und musste auch die bekleidete Position des Sportdirektors früher als erwünscht abgeben. Auch unter dem Schweizer Urs Schönenberger war kein Aufschwung zu beobachten, außerdem machten Ungereimtheiten mit dem Verein und den Spielern eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Trotz allem kam die Verpflichtung von Georg Zellhofer - nicht am Ende der Herbstsaison, sondern mitten in der Winterpause - doch überraschend. Seit 12. Jänner 2009 hält nun der Niederösterreicher, als dritter Kandidat in der Saison 2008/09, das Zepter bei den Altachern in der Hand.

Espanyol Barcelona: Auch beim spanischen Traditionsverein, unter anderem einer der Gründer der Primera Division, ist von Kontinuität keine Spur. Mit Trainer Bartolome Marquez startete man ambitioniert in die Meisterschaft, ediglich drei Siege und sechs Remis in 19 Spielen brachten das Fass jedoch zum Überlaufen. Somit trat Anfang Dezember Jose Manuel Esnal, besser bekannt unter dem Kurznamen "Mane", in dessen Fußstapfen und... strauchelte wie sein Vorgänger. Seine Amtszeit dauerte überhaupt nur zwei Monate an, in denen es Espanyol nicht an das rettende Ufer schaffte. Am 20. Jänner zog der Klub im Schatten des großen FC Barcelona einen Schlussstrich und zog noch dazu mit Altach gleich. Und zwar in punkto des dritten Trainers in einer Saison. Als neuer Mann auf der Bank wurde der Argentinier Maurico Pochettino präsentiert, der von 1994 und 2000 sowie von 2004 bis 2006 für die Katalanen spielte.

Umstrukturierungen in der sportlichen Führung
SCR Altach: Kaum ein Trainerwechsel geht ohne Folgen für den Verein über die Bühne. In beiden Fällen musste auch die sportliche Führung neu strukturiert werden. Da Heinz Fuchsbichler Trainer und Sportdirektor in Personalunion war, musste an beiden Positionen Ersatz gefunden werden. Jene der sportlichen Leitung übernahm zwischenzeitlch Christoph Längle, der sich nach dem Engagement von Walter Hörmann wieder auf das Amt des Geschäftsführers konzentrierte. Der ehemalige ÖFB-Teamspieler, der aufgrund "untragbarer Vereinsmeierei" bei Sturm Graz hinwarf, ist seit Mitte Dezember neuer Sportdirektor.

Espanyol Barcelona: Ebenfalls nicht glimpflich verlief der Abschied von Trainer "Mane", der auch für Sportdirektor Paco Herrera das Ende bedeutete. Seit Sommer 2006 leitete der 55-Jährige die Geschäfte bei Espanyol. Davor wurde er gleichzeitig mit Trainer Rafael Benitez bei Liverpool präsentiert, wo er den "Reds" als "Head Scout" diente. Ein Nachfolger steht beim Klub aus der spanischen Hafenstadt noch nicht fest. Auf jeden Fall wird nach zweieinhalb Jahren unter Herrera schon bald ein neuer Wind wehen.

Tief in den Abstiegskampf verstrickt
SCR Altach: 66 Gegentreffer, nur 22 erzielte Tore und lediglich 13 Punkte aus 22 Spielen sprechen eine deutliche Sprache gegen die Vorarlberger. Seit dem achten Spieltag schafften die Gelb-Schwarzen nicht mehr den Sprung auf den rettenden neunten Tabellenrang und liegen derzeit punktegleich, jedoch mit einem schlechteren Torverhältnis, mit Mattersburg am Ende des Feldes. Zehn der 13 Punkte wurden vor eigenem Publikum eingefahren, auswärts reichte es zu gerade einmal drei Punkten. Eindeutig zu wenig, will man nach dem Aufstieg 2006 noch einmal die Klasse halten. An der Situation ändert sich vorerst nichts. Schließlich kämpfen die Altacher schon seit Saisonbeginn gegen den drohenden Abstieg.

Espanyol Barcelona: Espanyol taucht nach 19 Spieltagen in der spanischen Primera Division überraschend auf einem der drei Abstiegsplätze auf. Aktuell stehen die Blau-Weißen mit 15 Punkten vor RCD Mallorca (14) und CA Osasuna (13) auf dem 18. Tabellenplatz. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits fünf Punkte. Genauso wie Altach holt Espanyol zu wenig Punkte aus den Heimspielen. Mit neun Punkten liegt man in der Heimtabelle sogar auf dem vorletzten Rang, in der Fremde reichte es zu sechs Zählern. Die momentane Gefahrensituation erklärt, warum Barcelona vorzeitig die Reißleine zog. Man steckt tief im Abstiegsstrudel, doch noch sind 19 Runden zu spielen.

Mit höheren Erwartungen in die Saison gestartet
SCR Altach: Dass die Situation im dritten Bundesliga-Jahr so prekär sein könnte, hätte sich wohl niemand gedacht. Und das, obwohl man immer wieder betont hatte, dass man aufgrund der geringen finanziellen Mittel keine Wunder erwarten darf. Nach dem achten Platz im Aufstiegsjahr und dem achten Platz in der Folgesaison wollte Altach jedoch diese Marke erstmals toppen. Noch ist nicht aller Tage Abend, doch die Erwartungen wurden bisher nicht erfüllt.

Espanyol Barcelona: Die finanziellen Engpässe hat der "Real Club Deportivo Espanyol" bis zur Jahrtausendwende einigermaßen in den Griff bekommen. Die Erfolge können sich trotz des 12. Platzes in der vergangenen Saison sehen lassen. 1988 (Bayer Leverkusen, Hin: 3:0, Rück: 0:3 n.V. 2:6 n.E.) und 2007 (FC Sevilla, 2:2 n.V., 1:3 n.E.) stand man im Finale des UEFA-Cups, 1929, 1940, 2000, 2006 sicherte sich Espanyol die "Copa del Rey". Nur zum Meistertitel reichte es noch nicht, international war Barcelona aber in den letzten Jahren so gut wie immer vertreten. Nun gegen den Abstieg zu spielen, kommt auch für den Traditionsverein mehr als überraschend.

Südamerikaner ergänzen heimischen Stamm
SCR Altach: Ein Blick auf den Kader des Bundesligisten verrät einiges. Österreichische Spieler haben bei Altach noch immer Priorität, nur ganz wenige Legionäre ergänzen den heimischen Stamm. Vor allem Spieler aus Südamerika haben es den Altachern angetan, im Herbst erhöhten Ailton und Ze Elias die Qualität im Spielaufbau. Mit Fernando Carreno findet sich ein Verteidiger aus Uruguay im Kader. Die guten Beziehungen verschafften den Altachern seit dem Aufstieg immer wieder heiße Eisen, wie zum Beispiel Neo-Grödiger Leonardo da Silva.

Espanyol Barcelona: Was drauf steht, ist auch drinnen. Espanyol steht nämlich für reinste spanische Spielkultur. Bis auf wenige Ausnahmen besteht der Erstligist aus spanischen Eigenbauspielern. Ein Fakt, der die Blau-Weißen von anderen Teams abhebt. Rund um Ivan de la Pena und Co. wird der Kader, wie auch bei Altach, mit Südamerikaern abgerundet. Mit Roman und Nico Pareja stehen zwei Gauchos im Aufgebot, Cristian Alvarez stammt ebenfalls aus Argentinien, ist jedoch argentinisch-spanischer Doppelstaatsbürger. Auch der gebürtige Brasilianer Nene darf sich Spanier nennen.

Sind Altach und Espanyol untrainierbar?
SCR Altach: Bei den Altachern tauchte nach der ständigen Rotation auf der Trainerbank die Frage auf: Sind die Vorarlberger tatsächlich untrainierbar? Schließlich ist der Verschleiß an Coaches enorm, immer wieder sorgen Auseinandersetzungen zwischen Trainern und Spielern für die Trennung. Georg Zellhofer ist der siebente Betreuer in drei Bundesliga-Jahren. Eine einheitliche Antwort auf diese Frage wird es nicht geben. Es liegt somit an Altach selbst, das Gegenteil zu beweisen.

Espanyol Barcelona: Wenn drei Trainer innerhalb einer Saison ihr Handwerk ausüben dürfen, darf man auch bei den Katalanen diese Frage stellen. Haben die Stars von einst das Kicken verlernt oder sorgen die starken Persönlichkeiten innerhalb des Teams dafür, dass es keinem Trainer leicht gemacht wird? In Zukunft bleibt abzuwarten, ob Altach oder Espanyol auch weiterhin Trainer wie Handtücher wechseln.
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Alt 28.01.2009, 14:19   #2
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OMG, was ist das für ein Bericht?
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Alt 28.01.2009, 16:38   #3
Christschn
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Zitat:
Altach verschiebt Trainingslager

Der CASHPOINT SCR Altach hat nach eingehenden Überlegungen das Trainingslager von Belek/Türkei nach Veronello/Italien verschoben.

Wir werden vom 31.1. – 8.2.2009 im Trainingsgelände von Chievo Verona unsere Zelte aufschlagen.

Bei der Anreise spielen wir am Samstag, 31.1.2009, um 14:00 Uhr in Schwaz (im Tirol) ein Testspiel gegen den FC Wacker Innsbruck.

Während des Trainingscamps finden noch weitere Testspiele statt, wobei diese Termine noch nicht fixiert wurden.
scra.at
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Alt 28.01.2009, 19:29   #4
Markus
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Zitat:
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scra.at
in transfermarkt.at steht fast genau das gleiche
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Alt 30.01.2009, 20:39   #5
altach<3
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omg..
diese Person das in Laola1.at reingestellt hat war ihm/ihr sicher fad.. naja da ja Altach in den letzten Wochen so zugeschlagen hat in der Transfer usw.. muss ja mal so was kommen
altach<3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2009, 21:56   #6
xxAltachFanaticsxx
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so doof he der bericht
__________________
Schwarz Weiß bis in den Tod


Allez Altach Allez
Nur der SCR
Wir halten fest zusamm'n
Kämpfen bis zum Schluss!

xxAltachFanaticsxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2009, 11:56   #7
Christschn
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Zitat:
Altach (VN-cha) Ab nach Italien heißt es heute für cashpoint
SCR Altach. Ganz ohne „Kopfweh“ geht Trainer Georg Zellhofer das Unternehmen
Trainingslager aber nicht an. Da sind zum einen die immer wieder auftretenden Verletzungen bei Kai Schoppitsch und Mario Konrad, andererseits die Ausfälle von Patrick Pircher und Daniel Gramann und zu guter Letzt die immer noch offenen Fragen nach einem Stürmer und einem Abwehrchef. Ein Innenverteidiger
und ein Kienast-Typ sollen es laut Trainer sein – zu finden sind die Spieler wohl
im Ausland. Fünf, sechs Österreicher hatte Zellhofer in der Auswahl, doch die wollen nicht nach Altach. Gut möglich, dass die Neuen direkt ins Trainingslager kommen.

Über die Bühne ist die Vertragsauflösung mit Mihael Rajic. Der linksfüßige Verteidiger wurde nicht nur mit dem FC Lustenau, sondern auch mit Wacker Innsbruck und Vöcklabruck in Verbindung gebracht.
Vorarlberger Nachrichten
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Alt 31.01.2009, 18:27   #8
Altach Nord
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: sleep:jajajaja hab ja verschtande es ist ja so spannend dass ich grad mal 5zeilen gelesen hab
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Alt 07.02.2009, 11:36   #9
Christschn
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Zitat:
Schön langsam kehrt Ruhe ein

Cashpoint SCR Altach-Verteidiger Stephan Kling fällt nach einer Schulter-Operation für rund sechs Wochen aus.



Im Trainingsquartier der Altacher, nahe Verona, ist der Alltag - und damit auch etwas Ruhe eingekehrt. Nach den aufregenden ersten Tagen mit einigen Verletzungen, läuft alles nach Plan. Für etwas Abwechslung sorgte derzeit nur Kapitän Kai Schoppitsch, auf dessen 29. Geburtstag diesen Donnerstag angestoßen wurde. Am Samstag wartet ein Testspiel auf Schoppitsch und Co., möglicherweise gegen den SV Ulm. Die Deutschen sind seit Donnerstag Trainingsnachbarn der Altacher. Einer muss sich nun länger gedulden. Die Rede ist von Stephan Kling. Der Deutsche wurde gestern in Feldkirch von Primarius Karl Benedetto an der rechten Schulter operiert, weil neben dem gerissenen Band auch Probleme mit dem Schlüsselbein aufgetreten sind. Der Verteidiger wird der Mannschaft damit rund sechs Wochen fehlen.

Energische Absage

Verwundert reagiert SCRA-Geschäftsführer Christoph Längle über immer wieder auftauchende Gerüchte, wonach die Transferaktionen nur dank finanziellee Unterstützung von Pasching-Präsident Franz Grad möglich waren. "Er ist mir zwar namentlich bekannt, aber seitens des Vereines gab es keinen Kontakt mit Herrn Grad. Sollte sich die Möglichkeit für uns ergeben, werden wir natürlich versuchen, ihn für unsere Ideen zu gewinnen", erklärte Längle im "VN"-Telefont. Dass zwischen Herrn Grad und den Neo-Altachern Georg Zellhofer (Trainer) und Josef Schicklsgruber (Tormann) noch immer Verbindungen bestehen, sei aus der gemeinsamen Vergangenheit, nur mehr als verständlich. "Wer aber meint, damit eins und eins zusammenzählen zu können, der irrt", so Längle weiter. Die Transfers seien ausschließlich aus der Vereinskassa bezahlt worden. "Klar, wir sind diesmal an die Grenzen gegangen, aber wir hatten einfach auch ein Polster", so Längle. Erklärbar ist dies dank der noch geringen Punkteanzahl, der Mehreinnahmen aus dem Österreicher- bzw. EURO-Top sowie aus einem erhöhten Zuschauerzuspruch. Zudem wurde ein Trainer- und sieben Spielerverträge aufgelöst. Auch bezüglich Urs Schönenberger zeichnet sich eine Lösung ab.
Damit ist mir Kling der LV-Backup aus dem Rennen
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Alt 17.03.2009, 20:26   #10
Christschn
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http://your.orf.at/vbgwebcam/debatte/show.php

Bundesliga: Altach-Geschäftsführer zu Gast
Bundesligist Cashpoint Altach hat kräftig investiert, neun neue Spieler wurden eingekauft. Georg Zellhofer wurde als Trainer geholt - der fünfte Coach seit 2006. Geschäftsführer Christoph Längle hat die Fragen der User zum Verein beantwortet.

Jackson: Was sagen sie zu einem Land wie Kärnten, dass sich einen "eigenen" Fußballverein leistet und wieviel Unterstützung bekommt Altach von Stadt und Land? Gruß aus Bad Ischl
Ich möchte nicht über andere Bundesländer urteilen, habe aber natürlich meine Meinung dazu. Wir werden von unserer Gemeinde im Rahmen derer Möglichkeiten (6.300 Einwohner) optimalst unterstützt. Gleiches gilt auch für das Bundesland Vorarlberg. Natürlich würden wir uns wünschen mehr zu bekommen. Unser Ziel ist es Bundesliga Fussball in Vorarlberg langfristig zu zeigen auf einer gesunden finanziellen Basis und nicht durch ungerechtfertigte Förderungen mittels öffentlicher Gelder. P.S. Schön das man sich in Bad Ischl für Altach interessiert. Tolle Gegend

ailton: Großes Lob für Matthias Koch, der innert kürzester Zeit zu einer Mannschaftsstütze geworden ist. Endlich wieder ein wirklich Guter! Aber er ist (und zwar bei allen drei Profiklubs) derzeit der einzige junge Vorarlberger Stammspieler. Warum ist das so?
Was Koch betrifft bin ich voll bei Ihnen. Toller Spieler und Charakter der ganz bestimmt seinen Weg machen wird wenn er von Verletzungen verschont bleibt. Mit Georg Margreitter hat MAGNA Wr. Neustadt ein Vbg. Ausnahmetalent in seinen Reihen. Wir wollten ihn unbedingt, er hat sich jedoch gegen uns entschieden. Der Weg in die Bundesliga ist ein schwerer. Selbstverständlich werden wir weiter Ausschau halten nach Talenten aus unserem Ländle.

leimand12: Der Österreichische Weg ist in Altach kläglich gescheitert, das hat man mit den Erträgen aus dem Österreichertopf sowie dem Tabellenplatz gesehen. Welchen Weg will Altach in Zukunft einschlagen um in den nächsten Jahren nicht immer gegen den Abstieg zu kämpfen? Sieht sich Altach in Zukunft als Ausbildungsverein bzw. Sprungbrett für junge gute Spieler wie Koch?
Ich sehe alle österreichischen Clubs als Ausbildungsvereine bzw. Sprungbrett. Natürlich möchten wir in der Zukunft mehr Kochs "produzieren" um für sie Sprungbrett für einen grösseren Club zu sein. Hier wollen wir uns auch verstärkt bemühen. Das die Sache nicht einfach ist brauch ich nicht zu betonen. Dzt. haben wir die Strukturen dazu und möchten Vbg. Talente fördern. Das war immer schon die Philosophie von Altach. Nicht umsonst haben wir am meisten Vbg. Spieler von allen Bundesligamannschaften im Kader. Am Sonntag gegen Red Bull haben immerhin mit Guem, Koch, Karatay und Pircher, 4 in der Startformation begonnen. Den österreichischen Weg lasse ich mir dennoch nicht ausreden. Er mag kurzfristig gescheitert sein, doch mit Hörmann und Zellhofer hätten wir hier zukünftig andere Perspektiven. Wir wissen dennoch wie schwer es ist österreichische Spieler zu bekommen. Im Sinne des Fussballs in Österreich sehe ich es als einzig sinnvollen Weg für die Zukunft. Wir müssen aber auch den Spagat schaffen nicht ewig um den Abstieg mitzuspielen. Die Tendenz muss Richtung Mittelfeld gehen. Was in Ried mgl. ist kann Altach auch schaffen. Ried hat jedoch weit mehr Erfahrung sammeln können.

Philipp: Ich weiß Sie hatten schon einmal betont, dass der Klassenerhalt momentan Vorrang hat (was auch verständlich ist). Aber könnten Sie uns Fans schon etwas verraten bezüglich 80-Jahr Feierlichkeiten oder Projekten?
Es wird eine DVD ca. 90 min. zu 80-Jahre-Fussball in Altach geben. Ein musikalisches Event ist fast fixiert, ebenso ein Galaabend Ende Oktober. Einzig ein sportliches Event mit einem attraktiven Gegner macht uns dzt. noch Sorgen. Gespräche laufen ... Vielleicht gibt es noch die eine oder andere Idee die wir umsetzen. Lassen Sie sich überraschen.

SCRA: Warum hot ma unter Fuchsi so schlechte spieler von 2 ter Liga und so koft wenn manGeld ket hetten für gute Spieler mit Qualtität so wie jetzt unter Zellhofer ? ZB Vorisek und Sonko
Wir hatten damals die Zugänge zu solchen Spielern nicht. Mit Walter Hörmann und Georg Zellhofer ist dies einfacher. Mehr möchte ich zur Vergangenheit nicht sagen. Die gemachten Fehler wurden zugegeben. Die Schuld auf Heinz Fuchsbichler zu schieben wäre nicht korrekt und mache ich auch nicht.

Woran hapert es eigentlich genau bei der Spielgenehmigung für Adefemi? Warum bekommt er die nicht?
Diese Frage ist so komplex zu beantworten, dass es den Rahmen sprengen würde. Fakt ist, er hat im Sommer 2008 bei Rapid Bukarest einen 4-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der rumänische Club hat ihm den Gehalt nicht bezahlt, sodass der Spieler aus dem Vertrag ausgetreten ist. Dies muss alles bewiesen werden, bevor die FIFA ein Urteil fällt. Die Akentlage wird von der FIFA genau geprüft, da dem Spieler das Recht auf Arbeit nicht versagt werden kann bzw. Rapid Bukarest Anspruch auf eine Ablöse hätte wenn der Spieler unberechtigt ausgetreten ist. Ich hoffe diese Angaben dienen zu mehr Klarheit.

leimand12: Wie gehts es nächstes Jahr mit der Mannschaft weiter wenn (von dem gehe ich aus) der Klassenerhalt geschafft wurde. Bleibt der Kader bestehen oder wird wieder einiges verändert? Wie sieht es diesbezüglich mit der Wirtschaftlichkeit aus? Kann sich Altach solch einen Kader auch ein ganzes Jahr leisten?
Teile dieser Frage sind bereits beantwortet. Wichtig ist jetzt einzig und allein der Klassenerhalt. Gleichzeitig wissen wir auch, dass die Strukturen beibehalten werden müssen. Am besten mit den jetzt handelnden Personen. Wenn dies alles geschafft wird, wird der CASHPOINT SCR Altach eine gute Mannschaft für die Saison 2009/2010 haben. Veränderungen im Kader wird es jedoch aufgrund der Vielzahl von auslaufenden Verträgen geben. Dies ist halt die Problematik wenn man jedes Jahr um den Klassenerhalt bangen muss und nicht frühzeitig eine Saison planen kann. Wir müssen uns stetig verbessern um mittelfristig in den Tabellenregionen 3 - 7 landen zu können. Dies mag in der jetzigen Situtation vermessen klingen, aber es ist machbar und dies muss unser Ziel sein. Vorarlberg braucht einen starken und gesunden Bundesligaclub, für das kämpfen und arbeiten wir.

Guten Tag Herr Längle! Wie ist eigentlich der aktuelle Stand in der Vertragsdiskussion mit Urs Schönenberger? Vor einigen Tagen hieß es, Schönenberger wolle den Verein klagen. Hat er das tatsächlich getan? Können Sie das nachvollziehen? warum hat man sich nicht einigen können?
Einigen konnte man sich aufgrund der finanziellen Vorstellungen von Urs Schönenberger nicht. Mit 7 Spielern bzw. mit Heinz Fuchsbichler ist dies gelungen mit Schönenberger leider nicht. Er hat die Gewerkschaft eingeschaltet und von der wissen wir seit langem, dass sie einen Musterprozess anstreben will. Die Gewerkschaft der österreichischen Berufsfussballer, der auch Trainer und Sportdirektoren angehören, hat die ganze Sache dann lanciert. Aufgrund des schwebenden Verfahrens möchte ich jedoch nicht mehr dazu sagen. Was der Club und ich zu diesem Thema zu sagen haben, werden wir an geeigneter Stelle tun. Das die ganze Sache jetzt über die Medien "gespielt" wird liegt einzig und allein an der Gewerkschaft und Urs Schönenberger.

Gert Z.: Hallo Christoph Zuerst einmal: Gratulation zum neu eingekauften Kader und Trainer und sportlichen Leiter. Die ersten Spiele haben gezeigt, dass dies absolut der richtige Schritt war. Wenn der Klassenerhalt geschafft ist, kann man auf eine längerfristige Bestellung von Trainer Zellhofer "und sein Team" hoffen? Dies würde für weitere Stabilität sorgen. Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und fleissiges Punktesammeln ...
Hallo Gert, Danke für Deine Gratulation und Deinen grosse Anteil den Du am Aufstieg des SCRA hattest. Es ist definitiv unser Wunsch Stabilität in die Trainer- und Sportdirektorposition zu bringen. Mit Zellhofer und Hörmann haben wir auch eine sehr gute Wahl getroffen. Ich sehe sie nicht als "Feuerwehrmänner" fürs Frühjahr. Ich glaube fest daran mit beiden Herren in die nächste Tipp3 Bundesligasaison gehen zu können. Sie geben sich noch bedeckt, aber klarerweise reden wir auch über die Zukunft.

Altach-Fan: Muss Altach für Adefemi eigentlich Gehalt zahlen, solange er nicht spielen darf? Klar, man würde Adefemi gerne gleich spielen sehen, aber unter normalen Umständen kommt so ein Kaliber nicht unbedingt nach Österreich. Würde man notfalls auch warten, wenn er erst kommende Saison spielberechtigt wäre (Klassenerhalt sollte ja auch ohne Adefemi kein Thema sein)?
Der Club wusste von Anfang an welche Risken der Transfer Olubayo Adefemi mit sich bringt. Aus diesem Grund haben wir einen Vertrag gemacht, der nur dann eintritt, wenn die Spielgenehmigung seitens der FIFA erteilt wird. Wenn wir dieses Risiko nicht eingegangen wären, wäre so ein Spieler für Altach nicht zu haben. Bis Sommer wird sicher eine Entscheidung gefallen sein, aber dann wird er für andere Vereine interessant. Laut unsere Informationen soll er das nächstemal ins Nationalteam berufen werden, was automatisch das Interesse von anderen Clubs wecken würde und seinen Marktwert steigern würde.

Vorarlberg-Fan: Altach hat dementiert, dass Franz Grad Altach Geld gegeben hat. Andere Frage: erhalten Altach-Spieler Geld von Franz Grad, also nicht der Verein direkt (d.h. werden Spieler oder Trainer von Herrn Grad zumindest Teilfinanziert)? mfg
Alle Spieler stehen auf der Lohnliste von CASHPOINT Altach. Für sämtliche Spieler werden die sozialen Abgaben (Krankenkasse, Pensionsversicherung, AUVA, Finanzamt) bezahlt. Einzige Einschränkung ist hier Horst Freiberger der als Amateur gemeldet ist, hier gilt nicht die Vollbesteuerung aufgrund des Einkommens. Von Clubseite hatte weder ich noch eine andere Person jemals Kontakt mit Herrn Grad. Wie sollen direkte Zuwendungen an Trainer oder Spieler erfolgen? Wir bezahlen für alle Clubangestellen und dazu zählen auch Trainer und Spieler Euro 1,5 Mio. an Steuern im Jahr und wir hatten noch bei keiner Prüfung durch das Finanzamt bzw die Sozialversicherung Probleme mit Ausnahme von kleinen Beanstandungen. Es ist alles sauber und aus eigenen Mitteln finanziert.

Altach-Fan: Schade das es mit der Überraschung gg. Salzburg nicht geklappt hat, die Mannschaft hätte sich einen Punkt verdient. Meine Frage: Es wird gemunkelt, dass Pasching Präsident Franz Grad den Verein finaziell unterstützt. Sollte es so sein, würden Sie dann dazu stehen? Ich finde, es ist doch nichts anrüchiges dabei, wenn ein Privater investiert... völlig legetim! (siehe andere Großklubs)
Ich bin genau Ihrer Meinung, da wäre überhaupt nichts anrüchiges und wir würden es auch sehr begrüssen wenn Herr Grad in Altach investieren würde, da mache ich keinen Hehl daraus. Wir können jedoch nicht etwas zugeben, was nicht wahr ist. Der Club hat es bereits dementiert doch die Spekulationen tauchen laufend auf. Wir sind nicht dazu verpflichtet jede Meldung laufend zu dementieren, bringt auch nichts. Zur Frage, dazu stehen? Selbstverständlich

Magdalena: Lieber Herr Längle, ich habe zwei Heimspiele gesehen und bin wirklich angetan vom neuen Team, Glückwunsch! Sollte der Klassenerhalt trotzdem nicht geschafft werden, muss man sich dann sorgen machen um den SCRA? Wenn man bedenkt wie viele Verträge auslaufen und die Verträge der neuen Spieler nur Optionen auf Verlängerung bieten wenn Altach in der BL bleibt??? Ich verstehe, dass Sie im Winter hohes Risiko gehen mussten, aber ist das vielleicht nicht zu hoch?
Danke für die Gratulation zum Team. Vertrauen Sie uns, der Club ist kerngesund. Das Risiko im Winter ist kalkuliert und die Mehrausgaben ausfinanziert. Wir werden auf alle Fälle die Lizenz, in wirtschaftlicher Hinsicht, in 1. Instanz erhalten und das für beide Ligen. Dem Lizenzierungsverfahren haben wir noch nie so gelassen entgegen gesehen und das soll jetzt nicht überheblich sein. Zu den auslaufenden Verträgen, natürlich wäre es wichtig so früh wie möglich Planungssicherheit zu haben um mit den Spielern verhandeln zu können. Dies wird nicht machbar sein. Aber diese Situation kennen wir. Ried ist hier ein gutes Beispiel. In der Sommertransferzeit hatten sie lange keinen kompletten Kader und stehen jetzt in der Meisterschaft sehr gut da. Mit der jetzigen Struktur Sportdirektor, erfahrener österreichsicher Trainer bekommt auch Altach eine schlagkräftige Truppe zusammen.

Mark: Die Entscheidung im Fall Adefemi soll angeblich von der FIFA auf heute vertagt worden sein. Wissen Sie schon was Neues und glauben Sie noch daran, dass es klappen wird?
Eine definitve Entscheidung wird es heute nicht geben. Mit dieser Causa ist Walter Hörmann betraut. Ich habe leider den letzten Stand nicht. Gefühlsmäßig glaube ich nicht mehr daran, was sehr schade ist, denn Bayo ist ein sehr guter Spieler. Wir probieren alles aber wenn es noch länger dauert macht es auch keinen Sinn mehr.

Tom: Sehr geehrter Herr Längle, vorweg Gratulation zur "neuen" Mannschaft! Ich glaube es ist kein Geheimnis, dass die Mannschaft im Frühjahr um ein vielfaches teurer ist als jene vom Herbst. Mehr Zuschauereinnahmen und weniger Punkteprämie auszahlen reicht da nicht, können Sie mir glaubwürdig erklären, wie in diesen Zeiten so ein tolles Team finanziert werden kann? Wenn zudem zwei Trainer und ein neuer Sportdirektor bezahlt werden muss.
Vorweg danke für die Gratulation. Ich habe Verständnis für Ihre Frage wenn man unsere "konservative" Transferpolitik in den letzten Jahren kennt. Ich muss wieder die Argumente der Punkteprämie, der Mehreinnahmen aus Zuschaueraufkommen, Mehreinnahmen aus dem Österreichertopf, Mehreinnahmen aus der EURO 2008 nennen. Zudem haben wir mit 7 Spielern die Verträge aufgelöst, was auch ein Sparpotential bedeutet. Enrico Pfister als Langzeitverletzter belastet unser Budget auch nicht, was natürlich schade ist. Ausserdem konnten im Winter auch Sponsoren gefunden werden und die heissen nicht Franz Grad. Machbar ist es auch, weil der Zeitraum Jänner bis Juni ein überschaubarer ist. Für eine komplette Saison wäre die Mannschaft mit unserem dzt. Budget nicht finanzierbar. Eines kann ich aber vorweg nehmen, Altach wird am Ende der Saison eine schwarze Zahl schreiben. Man kann uns vorwerfen, Fehler gemacht zu haben. Wirtschaften können wir, vertrauen Sie uns.
Christschn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2009, 17:26   #11
Enda
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hört sich alles sehr interessant an
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Alt 24.04.2009, 21:03   #12
Christschn
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Neue Zuversicht bei SCR Altach

laola1.tv
Christschn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2009, 15:01   #13
Christschn
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Zitat:
Rückblick auf die Saison 2008/09 - Enttäuschungen & Erfolge
Samstag, 6. Juni 2009
06.06.2009 (ch) - Grundsätzlich sei gesagt, dass wir jetzt in die Zukunft schauen wollen und das Ziel "Wiederaufstieg 2010" bewältigen wollen. Jedoch wagen wir noch ein mal einen Blick auf die vergangene Saison, die 3. in der SCRA-Geschichte und hoffentlich nicht die letzte. Es ist viel passiert, von Vertrauensbruch über Unfähigkeit und Verschwörungstheorien. altachfans.at lässt die Saison 2008/09 nochmal Revue passieren.



Versprechen gebrochen - Heinz Fuchsbichler
Einem Altachfan zieht es immer wieder eine Gänsehaut auf, wenn man an die Ära Heinz Fuchsbichler zurück denkt. In der Saison 2007/08 wurde er als Sportlicher Leiter des SCRA präsentiert und eigentlich gut aufgenommen. Aufgrund menschlicher & sportlichen Problemen wurde dann der damalige Trainer Manny Bender entlassen, das Zepter übernahm Heinz Fuchsbichler interimistisch. Auch wenn Bender nicht beliebt war, das Team hinterließ er durchaus diszipliniert und mit einer super Fitness, das kam Herr Fuchsbichler auch entgegen, der mit J. Jaqua einen super Coup landete (der einzige) und Roland Kirchler alle Freiheiten gab und dieser somit zum aufblühen brachte. Um aber direkt wieder auf die Saison 2008/09 zurück zu kommen, vor der Saison begann eigentlich das große "Unglück", den die Altacher Vereinsverantwortlichen, die immer bestätigten, das H. Fuchsbichler ausschließlich für die Manager-Position und nicht für jene als Trainer geholt wurde, brachen deren "Versprechen". Vor der Vorbereitung wurde auf einmal bekannt "Heinz Fuchsbichler wird/bleibt Trainer". Um den Unmut der vielen Fans zu bändigen, wurden Stammtische mit Spielern und Verantwortlichen ins Leben gerufen, in denen Fuchsi-Fans wie Stückler von einem "guten Trainer" sprachen und Heinz Fuchsbichler den Fans hoch und heilig den Klassenerhalt versprochen hatte.
Die Transferpolitik war ernüchternd, es wurden Ersatzspieler und Mitläufer von der Lustenauer Austria geholt und eine Reihe von anderen No-Names, die alle samt nicht überzeugen konnten. Das Spiel der Altacher war katastrophal, ebenso das Punktekonto. Das führte soweit, dass viele Altacher Urgesteine und richtige Fans das Schnabelholz aus Protest gemieden hatten. Irgendwann musste man dann doch die Reißleine ziehen, was blieb --> ein schwarz-weiß-gelber Trümmerhaufen und enttäuschte Fans.

Mission Wiedergutmachung
Noch während der Herbstsaison wurde Urs Schönenberger neuer Trainer, dieser versuchte aus dem Haufen das Beste heraus zu holen, scheiterte aber im Endeffekt dennoch und durfte die "Mission Klassenerhalt" nicht zu Ende führen. Aber es kam noch ein Mann, es kam Walter Hörmann von Sturm Graz, dieser bekleidet diesmal die Rolle des Sportdirektors. Er und alle anderen im Verein krempelten so richtig die Ärmel hoch und es wurde ein Kraftakt im Winter gestartet. Mit Georg Zellhofer als Trainer öffneten sich auch einige Türen zu tollen Spielern, es kamen Spieler wie Petr Vorisek, Tomás Jun, Pepi Schickgruber, Srdjan Radonjic oder Slavoljub Djordjevic - alle samt tolle Persönlichkeiten und Fußballer. Zusammen mit dem Altacher Kern (Guem, Schoppitsch, Koch um drei zu nennen) bildete sich so eine wirklich tolle und schlagkräftige Truppe und man war für die Frühjahrssaison gewappnet.

Das Frühjahr, der Abstiegskampf
Es begann gleich super, zum Auftakt konnte man gleich Zuhause gegen die Wiener Austria gewinnen. In weiterer Folge verschenkte man aber zu oft, ganz wichtige Punkte (zB. nur Remis Zuhause gegen Ried, LASK & Sturm). Schlussendlich kam es in der 29. Runde zum Showdown in Mattersburg, mit einem 2-Punkte-Polster wollten die Altacher, den SVM mit einem Bein in die 2. Liga buxieren, doch es kam alles anders. Scheinbar hatte man "extra für dieses Spiel" einen Schiedsrichter aus der Schweiz kommen lassen, das dieser aber ganz unerfahren und in der Schweizer 1.Liga noch keine 15 Spiele gepfiffen hatte, schien nebensächlich. Österreichische "Topschiris" wie Fritz Stuchlik oder Gernot Plautz wollte die Bundesliga um Martin Pucher, Bundesligapräsident und Präsident des SV Mattersburg (hoppla, Zufall?), scheinbar nicht einsetzen. So kam es, wie es kommen musste, Hänni übersah einige Spielentscheidende Szenen (Tätlichkeit, Rot-Fouls, nicht-gegebene Elfer) und weckte damit die Mattersburger aus der Versenkung, die mit einem 5:4 Sieg die Rote Laterne ins Ländle übergeben konnten. In den letzten Runden schaffte man es nicht, den SV Mattersburg nochmal zu überholen, teils hätte man doch noch mehr Punkte holen können, zudem hatte man in praktisch jeder Runde mit einem schlechten Schiedsrichter zu hadern.

Schlechte Schiedsrichter? Paranoid?
Oft rauchten in Altach die Köpfe, wenn man im bitteren Abstiegskampf, dauernd durch den Schiedsrichter benachteiligt wird (etliche Fehlentscheidungen im Strafraum, Absteisentscheidungen bis hin zu unerklärlichen roten Karten). Zeitgleich sieht man Woche für Woche eine Mattersburger-Holzhacker-Truppe, die in beinahe jeden Spiel Schlüsselspieler aufgrund Tätlichkeiten verlieren hätten müssen, seltsamerweise gab es für solche Vergehen keine einzige Rote Karte.
Der Osten Österreichs Begründeten das Altacher Ärgernis stets mit "fehlenden Nerven im Abstiegskampf", bis hin zu Unsportlichkeit (wer in dieser Situation unsportlich ist, würde schon interessieren) und paranoiden Vorarlbergern.
Es wäre interessant zu beobachten, wenn sich bspw. bei einem Wiener Traditionsverein soviele Fehlentscheidung in entscheidenden Spielen ereignen würden, zudem der Präsident des direkten Konkurrenten zufällig auch Bundesliga-Präsident wäre.. ja, da würde die Hauptstadt und alle Medien kochen.

Just im St. Hanappi wurde die Saison entschieden
In der vorletzten Runde waren die Aussichten für den SCR Altach schon beinah aussichtslos, mit 3 Punkten Rückstand und dem viel schlechteren Torverhältnis, wollte man zumindest ein Herzschlagfinale bis zum letzten Spieltag, hatte man in der 35. Runde doch Kapfenberg in Altach (die wurden schon im Herbst mit 3-0 nach Hause geschickt), während Mattersburg ins Hanappi-Stadion zu Rapid musste. Die Altacher machten Ihre Hausaufgaben und verabschiedeten sich bei den Fans mit einem 5-1 Kantersieg über Kapfenberg, zudem könnte Mattersburg nochmals etwas nervös im Finale werden ... oder? Ja, oder auch nicht, den Mattersburg hat an diesem selben Donnerstag-Nachmittag beim so genannten "Rekordmeister" mit 3-2 gewonnen. Die Tore wurden durch den Rapidler IV Jürgen Patocka verursacht, der zuvor einige Jahre den Dress des SV Mattersburg getragen hatte. Das alles war im "heiligen St. Hanappi", dem letzten Rapid-Heimspiel der Saison geschehen. Im St. Hanappi, wo es nur Rapid gibt, wo keine Nationalmannschaft noch sonstiges spielen soll, dort, wo der "Rekordmeister" spielt, obwohl der Lokalrivale Austria Wien mehr Titel seit der Einführung der gesamtösterreichischen Liga einfahren konnte. Es mussten ausreden gesucht werden, diese wurde im Verletzungspech schnell gefunden, nur ein Heimspiel zuvor konnte man aber mit ähnlichen Verletzungssorgen die Salzburger Bullen mit 4-2 aus dem Stadion schießen. Sündenbock oder schuldiger für den Altacher Abstieg ist Rapid damit sicher nicht, dies ist aber schon ein sehr, sehr großes Armutszeugnis für die grün-weißen. Und Tschüss!

WIR KOMMEN WIEDER
Doch trotz allem tat das unserer Stimmung keinen Bruch und wir sind mit 300 Fans im Salzburger Gästesektor (+ einige bei den Sitzern ausserhalb) gestanden und haben die Mannschaft in Ihrem letzten Bundesligaspiel gefeiert. Wir können behaupten, dass wir uns sehr würdig aus der Bundesliga verabschiedet haben und möchten uns auch an dieser Stelle bei den vielen Fans aus Fußball-Österreich bedanken, die uns den sofortigen Wiederaufstieg gewünscht haben. Man hat gesehen, das die Liebe zum SCRA auch über die 1. Liga hinausgeht und diese Leute, die so gesehen auch trotz Abstieg, diesen feierten, die werden auch eine Etage tiefer da sein und das Team unterstützen. Vielleicht animiert die positive Stimmung im Verein, deren Umfeld und den Fans ja den ein oder anderen Spieler, den Weg in die 2. Liga und damit die "Mission Wiederaufstieg" anzugehen. Wink amol Vorisek, Schoppitsch, Jun, Rado & Co :-)
Danke auch an Alex Guem, der bereits unterschrieben hat! Wir kommen wieder, keine Frage!
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Alt 20.08.2009, 09:09   #14
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20.08.09 | Interview mit Matthias Koch

Am 1. August im Spiel gegen Wacker Innsbruck verletzte sich Matthias Koch ohne Fremdeinwirkung. Das vordere Kreuzband sowie der Meniskus rissen. Etwas mehr als 2 Wochen ist die Operation jetzt vorbei und Matthias stand uns Rede und Antwort! Lesen sie selbst, was Matthias über seine Verletzung, das Training und die letzten Niederlagen zu sagen hat:


1.) Matthias, nach deiner Verletzung, die du dir im Spiel gegen Wacker Innsbruck ohne Fremdeinwirkung zugezogen hattest, wurdest du letzte Wocheoperiert. Die Fragen, die alle Fans des SCRA brennend interessieren: Wie gehtes Dir? Wie lange wirst du auf Krücken angewiesen sein? Wie kann man sich als Außenstehender dein "Training" in den nächsten Wochen vorstellen? Wann wirst du voraussichtlich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen?

Matthias Koch: Danke, mir geht es soweit gut. Den ersten Schock habe ich verdaut. Natürlich bin ich noch sehr enttäuscht, dass ich mich wieder so schwer verletzt habe, aber es bleibt mir nichts anderes übrig als nach vorne zu blicken und diesen mühsamen Weg zu gehen. Man kann es nicht mehr rückgängig machen. Darum sprühe ich vor Tatendrang und bin sehr motiviert, um mein Therapie- und Aufbauprogramm so gut wie möglich zu meistern und dann mit alter Stärke wieder zurückzukehren! Da neben dem vorderen Kreuzband auch noch der Meniskus gerissen war und dieser genäht wurde, muss ich die nächsten paar Wochen das Knie mit Hilfe von Krücken entlasten.Im Moment bin ich in Therapie, es geht darum, das Kniegelenk wieder an die Bewegung zu gewöhnen, alles ohne Belastung. Später dann wird gezieltes Kraft- und Koordinationstraining dazu kommen. Die Ausdauer wird am Anfang auf dem Rad trainiert, ehe ich wieder mit Lauftraining beginnen kann. Am Schluss kommt dann der Ball dazu. Im neuen Jahr werde ich dann wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, aber davon kann ich im Moment nur träumen!

2.) Der Start in die Meisterschaft nach dem Abstieg ist mit 4 Siegen aus den ersten 4 Spielen mehr als geglückt! Zuletzt setzte es aber in Gratkorn und im Cup in Pasching 2 Niederlagen. Wie glaubst du hat die Mannschaft diesen Dämpfer verkraftet? Und was denkst du ist diese Mannschaft in der Lage in dieser Saison noch zu erreichen?

Matthias Koch: Ich glaube, dass die Mannschaft diese Niederlagen gut verkraftet hat. Man kann nicht immer gewinnen, trotzdem wissen wir was wir können! Wir glauben also an uns und ich denke, dass diese Mannschaft großes Potenzial hat. Man hat dies in den ersten Spielen gesehen und ich glaube wir werden zusammen noch viel Freude und Erfolg haben!

3.) Alle Spieler sprechen immer vom tollen Klima und der super Stimmung im Team. Was unterscheidet die diesjährige Mannschaft von der Mannschaft letztes Jahr?

Matthias Koch: Wie es schon öfters erwähnt wurde haben wir hungrige Spieler, die noch was erreichen wollen. Adi Hütter und Walter Hörmann haben Spieler mit dem richtigen Charakter geholt. Die Mischung stimmt: junge, wilde Spieler und dazu noch ein paar Erfahrene. Der sonst immer als Nachteil gesehene kleine Kader kann auch Vorteile haben. Ich finde zum Beispiel, dass die Qualität im Training um nichts schlechter ist als letzte Saison. Denn wenn der Kader zu groß ist, hat man meist auch zu viele unzufriedene Spieler in den Reihen, was sich natürlich negativ auf das Klima und die Stimmung auswirkt. Warum die Chemie heuer sonst so gut passt kann ich leider auch nicht beantworten, es ist einfach so! (lacht)

4.) Du hast in der letzten Saison 3 Trainer (Fuchsbichler, Schönenberger, Zellhofer) miterlebt. In wiefern unterscheidet sich dein neuer Trainer Adi Hütter von diesen dreien? Welchen Einfluss hat er auf die gute Stimmung? Was zeichnet seine Arbeit besonders aus?

Matthias Koch: Es ist immer schwer Trainer miteinander zu vergleichen. Adi Hütter ist der Jüngste und noch nicht allzu lange im Trainergeschäft und das ist auch eine seiner Stärken. Dadurch, dass er selber noch bis vor kurzem gespielt hat und daher die jetzige Spielergeneration kennt, hat er einfach einen besonderen Draht zur Mannschaft und kann sich gut in einen Spieler hinein versetzen. Er ist ein Trainer, der sehr viel Wert auf Spielerisches legt. Trotzdem will er eine körperlich starke Mannschaft und da findet er, glaube ich, eine gute Mischung im Training.

5.) Lass uns abschließend noch einen Blick in die Zukunft wagen: Wo steht der CASHPOINT SCRA in einem Jahr? Und wo siehst du Dich in einem Jahr?

Matthias Koch (grinst): In der Bundesliga mit einem topfiten Matthias Koch!


Vielen Dank, dass du dir kurz Zeit für uns genommen hast und weiterhin gute Besserung und alles Gute, Matthias!


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Alt 10.09.2009, 15:01   #15
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"Russenbeton" für Altach. Gennadi Nizhegorodov soll in der Abwehr die Schotten dicht machen.


"Da". Das heißt auf Russisch "ja". Und "ja" sagt Gennadi Alekseyevich Nizhegorodov oft. "Da". Er war russicher Nationalspieler – insgesamt neun Mal. "Da". Genadi spielte bei Lokomotive Moskau, hatte großen Anteil am Gewinn der russischen Meisterschaft in den Jahren 2002 und 2004, wurde im Jahr zuvor zum besten Verteidiger der russischen Liga gekürt. "Da". Nizhegorodov sieht sich als universellen Abwehrspieler. Er sei schnell und kopfballstark, könne auch nach vorne einiges bewegen.
Bescheiden, dankbar

Doch weit gefehlt, wer glaubt, Gennadi Alekseyevich, 32, sei ein eingebildeter, womöglich sogar arroganter Kerl. "Mein Gott, ist der bescheiden und dankbar für alles, was wir bisher für ihn taten", sagt Mario Meyer, der im Auftrag von Cashpoint SCR Altach derzeit ausschließlich für die Betreuung des Neuen abgestellt wird. "Mario, Profimann", streut Gennadi mit seinen ersten Brocken Deutsch Meyer Rosen. "Ich weiß, was man hier von mir erwartet", lässt Gennadi via seiner Dolmetscherinnen Marina und Jyrgal ausrichten. "Und ich weiß auch, was ich will. Ich will mit diesem Klub, der letztes Jahr abgestiegen ist, wieder aufsteigen."

Tiroler Erinnerungen

Nizhegorodov hat durchaus intensive Berührungspunkte mit Österreich. Er stand in jener Lokomotive Moskau- Mannschaft, die in gleich drei Begegnungen (ein Match wurde wegen eines Regelbruchs annulliert) mit dem österreichischen Meister FC Tirol um den Aufstieg in die Champions- League- Gruppenphase ritterte. 2001 war das. Lokomotive entschied das Duell mit dem Gesamtscore von 3:2 für sich, stürzte dadurch den FC Tirol noch schneller in den Konkurs. Unlängst in Kapfenberg ging‘s ihm nicht so gut. Er war als Testspieler dort, der Verein nahm von einer Verpflichtung Abstand.

Noch fehlt die Famlie

Zuletzt spielte Nizhegorodov zwei Jahre beim ukrainischen Erstligaklub Chernomorets Odessa. In Altach geht es für den Russen- Legionär primär um Integration. Dazu zählt vor allem, dass seine Famlie mit Frau und drei Kindern möglichst bald nach Altach kommt. "Kommende Woche sollte es soweit sein", beruhigt "Profi- Mann" Meyer. Im Training mit seiner neuen Mannschaft hat er sich schon gut integriert. "Ich verstehe ‚vorn‘, ‚hinten‘, ‚links‘, ‚rechts‘. Das reicht doch eigentlich schon", sieht Gennadi kein Problem.
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Alt 10.11.2009, 17:36   #16
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10.11.09 | SCRA GOES SCHOOL

Heute fand der Auftakt zur großen SCRA Schul-Tour statt. Unter den Motto SCRA GOES SCHOOL besuchen in den nächsten Wochen und Monaten unsere Spieler und Trainer verschiedene Volksschulen (3. und 4. Klassen) in Vorarlberg. Der Startschuss fiel heute beim Auftakt in der Volksschule in Altach.

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit und damit die Lebensqualität. Sport kann speziell bei Kindern der Tendenz zu weniger Bewegung entgegenwirken. Dies hat der CASHPOINT SCR Altach zum Anlass genommen, um auch s e i n e n Beitrag für mehr Spaß am Sport den Kindern zu vermitteln.

Im aktiven Teil steht nicht der Fußball im Vordergrund, sondern Bewegungsübungen, die für
a l l e machbar sind. Natürlich möchten wir mit den Kindern, die Spaß am Fußball haben, auch ein kleines Spiel mit unseren Profis durchführen, was sicher auch der Erwartungshaltung der Kids entspricht. In einer Art Rollenspiel sollen dann die „passiven Kinder“ den Part der Zuschauer und Fans übernehmen.
Im zweiten Teil der Einheit möchten wir den Kindern die Fragen beantworten, die sie an unsere Profis haben und ihnen einige Give-Aways wie SCRA GOES SCHOOL T-Shirts, Fruchtsäfte etc. übergeben.

Natürlich wollen wir den Kindern auch den Club SCR Altach näher bringen und vor allem auch die Sportart Fußball.

Weitere Anmeldungen zur SCRA Schul-Tour sind im SCRA-Office unter Tel. 05523/52100 oder per E-Mail an office@scra.at möglich.

Programmablauf:


Begrüßung durch den Moderator und Vorstellung des Clubs
Kurze Vorstellung des SCR Altach

Aktive ca. 45 minütige Bewegungseinheit mit den Spielern oder Trainern
Autogramm- und Fragestunde
SCRA-Ratespiel mit Gewinnchance
Verteilung des SCRA GOES SCHOOL T-SHIRTS sowie kleinen Geschenken
Einladung zum Abschlussevent und Wiedersehen mit den Spielern des SCR Altach beim Schülerligafinale am 10. Juni 2010 in der CASHPOINT
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Alt 16.11.2009, 10:44   #17
altachsupp0rter
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Standard Nachwuchs für die SCRA-Familie

Wir gratulieren Mattias Sereinig recht herzlich zur Geburt seiner Tochter Alea!



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Alt 17.11.2009, 19:53   #18
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Herzlichen glückwunsch
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Alt 19.11.2009, 14:53   #19
Altacher Tenor
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Standard Verbot von Bengalen !!!!!

Nationalrat: Bengalische Feuer in Stadien werden verboten
Online gestellt:

19.11.2009 14:52 Uhr

Aktualisiert:

19.11.2009 14:58 Uhr

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Aus für Bengalische Feuer? - ©vienna.at
Bengalische Feuer werden aus Österreichs Stadien verbannt. Der Nationalrat hat am Donnerstag ein entsprechendes Verbot für Sportgroßveranstaltungen beschlossen. Innenministerin Maria Fekter (VP) begründete die Maßnahme mit dem Schutz der Stadienbesucher. Die Opposition lehnte die Vorlage ab, vor allem das BZÖ verwies auf die Bedeutung der Fankultur.
Video: Das ist ein "Bengale""Pyro hat mit Gewalt nichts zu tun"

Fekter konnte mit diesen Argumenten wenig anfangen. Die Innenministerin verwies auf die Gefährdung speziell durch Bengalische Feuer, die zu schwersten Verbrennungen führen können: "Ein glühender Fan braucht keine brennenden Knaller", glaubt die Ministerin.

VP- Sicherheitssprecher Günther Kößl verwies darauf, dass es im letzten Monat 300 Übertretungen in diesem Bereich gegeben habe, zahlreiche mit Verletzungsfolgen. SP- Sicherheitssprecher Otto Pendl meinte, wer gegen das Gesetz sei, dem sei die Sicherheit der Menschen "wurscht". Priorität habe für ihn, dass auch Familien mit Kindern in Stadien gehen könnten.

Scharfe Kritik an der Neuregelung kam von BZÖ- Sicherheitssprecher Peter Westenthaler. Er fand es "unglaublich", dass versucht werde, junge Menschen zu kriminalisieren. Der Einsatz solcher Artikel müsse geordnet in entsprechenden Zonen ohne Gefährdung anderer möglich gemacht werden. Der Grüne Sportsprecher Dieter Brosz zeigte sich erfreut darüber, dass durch einen Abänderungsantrag Fan- Choreographien abseits der Tribünen ermöglicht würden. Zustimmung der Grünen gab es insgesamt trotzdem nicht.

Obwohl die bengalischen Feuer eigentlich Hauptthema der Aussprache sein sollten, funktionierte vor allem die Opposition die Diskussion zu einer allgemeinen Sicherheitsdebatte um. Die Live- Übertragung im ORF sowie die bevorstehende Personalvertretungswahl (auch in der Exekutive) fungierten hierbei wohl als Motivationsfaktoren.
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Alt 19.11.2009, 16:07   #20
Luke
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Schade dass Herr Strache dieses Thema nicht angeschnitten hat, obwohl sich seine Partei ja absolut gegen dieses Gesetz festsetzt.
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